Sexualunterricht in der Schule war immer eine prima Angelegenheit. Peinlich berührte Lehrer versuchen an Hand von Comicfiguren, Holzpenisen und seltsamen Geschlechtsorgan-Diagrammen, einer Horde von grölenden pubertierenden Kids, die, oder besser gesagt ihre, Sexualität näher zu bringen.
Das ganze ist schon eine Weile her und damals, o tempora o morres, waren Baggy Jeans, das Ding. Quasi die Demakationslinie zwischen den Idioten und den Coolen. Baggyjeans = Cool! Das war damals so und obendrein gab es neben der modischen, auch eine gesundheitliche Komponente, die für die Baggy Jeans sprach. Baggy Jeans leisten nämlich dank ihres luftigen Schnitts einen erheblichen Anteil für eine gute, gesunde Spermaproduktion.
Sperma, so habe ich es im Sexualunterricht gelernt, entsteht im Hoden und das am besten bei einer Temperatur von 34 Grad, also knapp 2 Grad unter der normalen Körpertemerpatur. Deshalb liebe Kinder, befindet sich der männliche Hoden ja auch außerhalb des Körpers – Outsourcing so zu sagen. Die Spermien, die dort produziert werden, brauchen dann ungefähr 80 Tage damit sie einsatzbereit sind.
Zwickt im Schritt und nicht gut für die Familienplanung (Copyright: Flickr-User: AH!Photography)
Problematisch für die Spermaproduktion wird es, wenn die Temperatur zu steigen beginnt. So führt zum Beispiel ein heißes Bad zu einem Rückgang der Produktion um gut die Hälfte, heißt die Spermien, verpackt in einer weißen Prostataflüssigkeit sind weniger und in einem schlechteren Zustand vorhanden. Und jetzt kommt die Röhrenjeans ins Spiel. Durch ihren engen Schnitt drückt sie den Hoden nah an den warmen Körper – die Folgen sind klar – höhere Temperatur in der Spermaküche = weniger gutes Sperma beim Mann. Sollte es also mal zu einem Fortpflanzungsakt kommen, der auch wirklich zu Recht seinen Namen trägt, sollte sich der Mann fragen, was er denn vor 80 Tagen an hatte. Bei einer Röhrenjeans stehen die Karten schlecht. (Kann ja auch gut sein
)
Sehr gut für die Spermaproduktion (Copyright: Flickr-User mikebaird)