Es ist noch gar nicht so lange her, da war es undenkbar, elektronische Bauteile oder gar einen ganzen Computer in Kleidung zu integrieren. Funktionsfähige Rechner oder Elektronik waren zu groß, unhandlich und einfach zu schwer. Mit dem Trend zur Miniaturisierung in Handys, Smartphones, iPads und Co ist aber mittlerweile eine Größenordnung erreicht die es den Modedesignern und Ingenieuren erlaubt, elektronische Bauteile problemlos in Kleidung einzuarbeiten. So genannte “wearable electronics” haben in vielen Anwendungsfeldern eine Zukunft.
Ein besonderes Anwendungsgebiet ist der Sport, hier gibt es neben Sicherheits-Features auch besondere Elektronik die der Navigation auf unbekanntem Terrain dient. Sicherheit spielt z.B. im Rennsport eine große Rolle, hier gibt es für Motorradfahrer bereits Kleidung deren Sensoren im Notfall einen integrierten Airbag auslösen können und den Biker bei Stürzen vor Verletzungen schützen.
Modischer ist jedoch das von O’Neill entwickelte Navjacket. Diese stylische Jacke hat ein funktionsfähiges Navigationssystem integriert und richtet sich besonders an Skifahrer die in unbekannten Skigebieten sicher abfahren und ihre Routen dokumentieren wollen.
Die Jacke hat ein Display am Arm und Lautsprecher in der Kapuze, fehlt eigentlich nur noch der High-Speed Internetanschluss um unterwegs auf der Piste seine Browsergames spielen zu können.
Der Träger dieser stylischen Winterjacke gibt einfach das gewünschte Ziel ein und die Navi-Jacke weist einem den sichersten Weg durch die Berge. Das GPS-Gerät zeigt zusätzlich zur Richtung auch die eigene Geschwindigkeit, aktuelle Wettervorhersagen sowie eine 3D-Karte der Umgebung an, Dazu bekommt man zu den Routen noch die exakte Entfernungsangaben.
Eine andere mittlerweile sogar ab und an anzutreffende elektronische Erweiterung von Kleidung bietet die Jacke mit in¬te¬grier¬tem MP3-Play¬er und der Möglichkeit das eigene Handy anzuschließen. Auf die weise kann man jederzeit den gewünschten Song auswählen oder ein Gespräch annehmen.




Ganz ehrlich: Wirklich “stylisch” ist das nicht.
Aber vielleicht verstehe ich persönlich unter stylish auch einfach etwas anderes.
Eher funktional. Das allerdings ausgesprochen. Also ausgesprochen funktional.
(Das aber auch nur, wenn man die Jacken auch waschen oder reinigen lassen kann…)
Naja, vielleicht doch eher Schickimickischnickschnack
)
… und neu ist diese “Erfindung” schon gar nicht…